der Kampfrichter ſie forthagen wuͤrde— mich auf den Glauben an etwas todt ſchlagen zu kaſſen. Dies Etwas kum der Sache freilich nſher, weil es das Hohe und Göttliche ſchon ſo ziemlich ins Gemeine und Grobe hinabzog. Wie freuteſt du dich nicht, wenn ich mit dir das phariſaͤiſche Zeit⸗ alter verftuchte aus vollem Wanſte, und wenn ich ſo tief in den wahren Kern der Pfafferei einge⸗ drungen war, daß ſelbſt ihre verborgenſten Kunſt⸗ griffe, ſich und die andern Menſchen zu Vieh zu machen, mir ſpielend von der Hand gingen.
Doch auch du, Kiau, warſt mein Freund. Ich lachte mit dir uͤber die Welt nach Leibeskraͤf⸗ ten, riß Witz uͤber Witz, und war ſtets luſtig und wohlgemuth, erſt mich, und dann die Andern hin⸗ terdrein auspfeifend zum Zeitvertreib. Nichts war vor unſerer Pfeile Widerhaken geſichert, ſo oft wir am buntgeſchnitzten Bogen des Spottes ge⸗ ſpannt. Von dir gings grade aus zu einer gan⸗ zen Zunft, zu Legels, Ennak, Keit u. ſ. w. Mit ihnen raſte ich bald in meines Buſens maͤch⸗ tigem Sturmdrang in den Klinglingel Leierka⸗ ſten, daß Unendlichkeiten und Sehnſüchten, und oft ſogar Kettenreime, die halben Selbſtlaut⸗ und Mitlaut⸗Anklaͤnge gar nicht einmal gerechnet, wie Feuerfunken umherſtoben; bald aber auch zerfloß dunſer nuͤberſeliges, langſamen Tod an Freundes⸗ bruſt dahinſterbendes Herz, beſoffen von der Wonne der Wehmuth wie Fliegen vom Syrup, in eine veinzige perlende Thraͤne, und es lböſte ſich das ganze Geſchnarre unfers arbeitenden Rervenraͤderwerks
cauf in einen einzigen, leis verhallenden Sehn⸗
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