Teil eines Werkes 
1. und 2. Lieferung (1819)
Entstehung
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behalten, ſo ſprich nur flugs: Ein ſuͤſſer Herr beſoff ſich in der Brautnacht an Zehntel⸗ bruͤchen, und ich ſtehe dafür, daß du die Sa⸗ chen ſobald nicht vergißt. Der beſte Pfiff hiebei iſt noch der, daß folcherlei Sätze gar oft wie⸗ derum ganz neue Gedanken herbei fuͤhren und ge⸗ baͤhren, wie in der Scheidekunſt ganz verſchiedene Stoffe erſt in ihrer Vereinigung einen neuen Grundſtoff entwickeln.(So liegt im obigen Beiſpielſatze die hohe Wahrheit, daß einen ge⸗ ſunden Magen zwanzig Ganze kaum dazu fuͤhren, wozu dem ſuͤſſen Herren ſchon Zehntelbräche genug ſind).

23. Einheit des Geiſtes und Körpers.

Geiſt und Körper ſind ſo innig Eins und verbunden, wie ſichs wohl manche lebendige Ab⸗ ſchrift des Ariſtoteles nicht traͤumen läßt; das leh⸗ ren uns unzaͤhlige, unwiderſprechliche und dabei alltaͤgliche Erfahrungen. Hieher gehoͤren nicht nur die oft ſo ganz wunderbaren Einwirkungen der Gemuͤthsbewegungen und Leidenſchaften und Stimmungen auf den Körper, ſondern dahin ge⸗ hoͤrt noch manches Andere. Wenn B. dem zum erſtenmal Stehlenden die Hand zittert, und faſt dem Willen nicht gehorchen will, wo iſt da für den gemeinen Verſtand eine Verbindung zwi⸗ ſchen der Mahnung ſeines Gewiſſens und den Sehnenbäͤndern in den Handgelenken? Der⸗ gleichen Dinge wird erſt derjenige zwar nicht er⸗ klären, wie der gemeine Verſtand ſpricht, aber einſehen und wiſſen, der auf dem Punkt ſteht, wo