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den wie unſere Schwächen treten in ſol⸗ chem Beiſammenſeyn gewohnlich offener und freier an das Licht, denn wir ſind wohl ſelten um die Meinung eines Einzelnen ſo aͤngſtlich beſorgt, als um die der uns um⸗ gebenden Welt. Ich fand ſehr bald, daß die kleinen Zierereien, die mich fruͤher in Benjamins Betragen verletzt hatten, von ſeinem naͤhern Umgange mit Baurien herruͤhrten, und daß dieſe intime Freund⸗ ſchaft und Vertraulichkeit nur in den Ver⸗ haͤltniſſen, keineswegs in wahrer Neigung des Herzens ihren Urſprung habe, denn Baurien war meines Bruders Vertrau⸗ ter und hatte die Correſpondenz der Lieben⸗
den, waͤhrend ihren haͤufigen Trennungen
beſorgt.
Es ſchien mir, als ob es meinem Bru⸗ der nicht unangenehm ſey, den Gegenſtand ſeiner Neigung und Freundſchaft auf dieſe


