Teil eines Werkes 
4. Band (1900) Ritter und Eremit
Entstehung
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Wille ihn dazu beſtimmt habe. Die Ankunft ei⸗ niger Gäſte, welche eben den Berg heraufſtiegen, unterbrach das Geſpräch.

Der Prior ging den Fremden entgegen, um ſie zu empfangen, und Ramiro hatte kaum einen Blick auf dieſelben geworfen, als er ſich ſchon mit eiligen Schritten in ſeine Hütte zurückzog.

Die Geſellſchaft beſtand bloß aus zwei ver⸗ ſchleierten Frauen und einem Ritter, in welchem Ramiro ſeinen begünſtigten Nebenbuhler, jenen Don Luis, zu erkennen geglaubt hatte.

In der größten Seelenangſt ſank er vor dem Bilde der Himmelskönigin nieder; dieſe ſchwere Prüfung erſchütterte ihn auf das Hef⸗ tigſte. Er ging heute nicht mehr in die Kirche hinauf; unter Beten und Weinen durchwachte er den größten Theil der Nacht.

Als der Morgen anbrach, fühlte er ſich wun⸗ derbar geſtärkt, ja eine größere Ruhe ſelbſt, als vor dieſem Ereigniß, füllte ſein Herz.

Der Prior beſuchte ihn und erzählte, daß die Fremden, denen er das Wenige, was er

von ſeinen früheren Schickſalen wiſſe, mitge⸗ w. 9