Teil eines Werkes 
4. Band (1900) Ritter und Eremit
Entstehung
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in welchem ſich der König und ſeine Tochter befän⸗ den. Zugleich verſuchte er die verſchiedenen Schlüſſel des Bundes und überzeugte ſich, daß jeder der in den Felſen gehauenen Käfige ſeinen be⸗ ſondern Schlüſſel habe.

Dann trat er an die Hauptpforte zurück, um bei dem ſchwachen Scheine des Tageslichts, wel⸗ cher durch die Spalten derſelben fiel, ſeine Schlüſ⸗ ſel einer genauern Prüfung zu unterwerfen.

Bald bemerkte er, daß ſie ſämmtlich mit Zahlen ſorgfältig bezeichnet wären, und ſagte dem Teufel ſeinen Dank für dieſe Entdeckung.

Nun kehrte er in den dumpfen Gang zurück und lauſchte an den verſchiedenen Thüren, um den Käfig zu entdecken, in welchem ſich die dem Tode Geweihten befänden.

Der König und ſeine Tochter ſaßen auf einer Bank von Stein, dem einzigen Sitze, welcher ſich in der ſchrecklichen, ihnen angewieſenen Wohnung befand.

Johann II. lauſchte aufmerkſam auf den Waf⸗ fenlärm, welcher dumpf von den unterirdiſchen