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Tugend zurückgekehrten Johanniter nebſt den Leu⸗ ten von Caſin⸗Grandes in einen Heereshaufen zuſammen.
Der Biſchof, Kephalein und die angeſehenſten Perſonen von dem kleinen Hofſtaate des Königs von Cypern umgaben den ſchwarzen Ritter, neben welchem auch der alte Krieger ſtand, welchem Raoul an dem Morgen dieſes Tages begegnet war.
Der Graf von Foir war ebenfalls mit in die Burg eingezogen.
Moneſtan hatte indeß ſein heißes Dankgebet beendigt und Gott gebeten, daß er denen verzeihen möchte, welche ein Gleiches zu thun vergäßen.
Sein zweiter Gedanke war der an den König.
Er blickte um ſich und ſah den verehrten Herr⸗ ſcher nicht.
„Wo iſt der König?— Wo iſt die Prinzeſſin?“ rief der Greis in angſtvoller Beſtürzung aus.
Dieſe Worte endeten ſchnell den Freudenrauſch der Sieger; Alle blickten einander an und vertheil⸗ ten ſich dann, um die Burg zu durchſuchen.
Und jetzt erſt hörte man Bombans, welcher ohne Unterlaß nach Hilfe ſchrie,— jetzt erſt ſah


