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Bombans und Kaſtriota erkannten die Gefahr des Königs und der Prinzeſſin. Sie nahmen alle ihre Kräfte zuſammen und eilten dem Venetianer ſo ſchnell nach, wie nur irgend ihre ſchmerzhaften Wunden ihnen erlaubten.
Allein der Venetianer hatte einen zu Koßen Vorſprung, und als er ſich verfolgt ſah, lief er mit einer ſolchen Eile, daß der Albaneſe und der In⸗ tendant ihm nicht zu folgen vermochten.
Als die beiden Letztgenannten an der Haupt⸗ pforte der Gefängniſſe anlangten, hörten ſie, wie der verſchmitzte Michel dieſelbe ſchon von innen hinter ſich verriegelte.
Die beiden Diener des Königs von Chpern ſtießen einen lauten Schrei der Verzweiflung aus und blickten eine kurze Weile einander troſtlos an.
Dann ergriff die Wuth ihre Herzen, und


