oder ſeinen geſetzmäßigen Erben darf ich dieſelben
geben.“
„Freund Nicol, ich bin der Erbe des Grafen Enguerry, denn ich habe mit Erlaubniß jener wackern Leute den Befehl in der Burg über⸗ nommen.“
„Hoho! Herr Geſandter! wie könnt Ihr uns befehligen? Habt Ihr doch noch nicht einmal den Cypreſſenzweig am Helme!“
Unter den Johannitern entſtand ein Gemurmel.
Man erkannte, daß ſich zwei Parteien gebildet hatten, deren eine für den Venetianer, die andere für Nicol geſtimmt war.
„Wir wollen uns nicht ſtreiten, Hauptmann Nicol,“ fuhr der Venetianer in beſänftigendem
Tone fort.„Ihr wißt indeß, daß Enguerry ſeine
letzten Thaten im Dienſte der Republik Venedig vollbracht hat. Zetzt kommt es darauf an, daß der Republik vollkommen Genüge geſchehe, um den von ihr verſprochenen Lohn zu erlangen. Wollt Ihr das nicht,— nun gut, dann gehe ich. Wollt Ihr es aber, ſo habt Ihr mir zuvörderſt zu gehorchen und dann den Dank zu erwarten. Bedenkt Euch


