„ch kenne die ſchwache Seite der Burg,“ entgegnete der ſchwarze Ritter.
Nach aufgehobener Tafel befahl der König, für den folgenden Tag ein glänzendes Feſt zu Ehren ſeiner Befreier zu veranſtalten, worauf der ſchwarze Ritter auf ſein Zimmer geführt wurde, aber zuvor noch dem Doctor Trouſſe ſagte, daß man ihn vor Tagesanbruch wecken ſollte.
Die arme Clotilde aber kehrte nach ihrem Zimmer zurück und ließ ſich von Joſetten ausklei⸗ den, ohne daß ſie ein Wort ſagte.
„Prinzeſſin,“ nahm die geſchwätzige Zofe das Wort, nachdem ſie lange vergebens gewartet hatte, daß die Prinzeſſin eine Unterhaltung eröffne, „Euer Glück wird nicht lange mehr auf ſich warten laſſen.— Ach! wie dieſer ſchwarze Ritter Euch lieb hat! Ihr konntet nicht die geringſte Bewe⸗ gung machen, ohne daß er aufmerkſam geworden wäre; und ſeine Haltung iſt ſo edel, ſein Wuchs ſo ſchön!“
„Madame,“ entgegnete die Prinzeſſin in einem beleidigenden Tone,„es iſt unſchicklich, daß Ihr


