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dem er ſie den Eintritt in das Schloß bezahlen ließe.
„Sie ſcheinen mir noch nicht betrübt genug, daß man ſie für dürftige Menſchen halten könnte,“ dachte er;„ſie müſſen noch verborgene Schätze haben!“
Allein das Mittel, dieſe vermeintlich verbor⸗ genen Schätze zu entdecken und zu rauben, ver⸗ mochte er nicht zu finden.
Daher gerieth der gute Intendant in böſe Laune und behandelte unterwegs die armen Bauern auf die roheſte Weiſe.
Warum ließen dieſelben ſich ſolches gefallen? fragt vielleicht mancher Leſer, der nur die Bauern unſerer Zeit kennt, welche ſchmunzelnd vor ihren Getreidehaufen ſtehen, den Ertrag ihrer Woll⸗ ſchur berechnen und die harten Thalerſtücke in leinene Beutel einſiegeln.
Ach! in jenen ſchönen Zeiten des Mittelalters galt der Bauer noch gar nichts!
Die Zugbrücke ſenkte ſich und der Intendant zog mit ſeinem Gefolge und ſeinen Wagen auf den Schloßhof.


