XV.
Während alle Bewohner von Caſin⸗Grandes mit banger Erwartung der Zukunft entgegen ſchauten, ſchwamm Johann II. in einem Meere der Wonne, denn ſeit lange hatte es nicht ſo viele wichtige Arbeiten für ihn gegeben.
Er konnte wieder einmal König ſein!
Sonſt pflegte Clotilde nach dem Mittagsmahle bei ihm zu bleiben und ihm die Zeit zu vertreiben, allein heute entließ er ſeine Tochter, ſo bald die Tafel aufgehoben war, denn die Geſchäftsluſt des Königs hatte den Sieg über die Liebe zu ſeiner Tochter davon getragen.
„Verlaß mich, meine Geliebte,“ ſagte er zu Clotilde,„denn ich bin zu ſehr mit Geſchäften überhäuft, weil der Krieg vor der Thüre iſt.“
Man hätte aus dieſen Worten folgern ſollen,


