Teil eines Werkes 
2. Band (1900)
Entstehung
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für unſere Soldaten haben müſſen,“ entgegnete Moneſtan.

„Waffen!“ rief der Biſchof aus,„daran fehlt es glücklicher Weiſe nicht. He! Meiſter Bom⸗ bans, Ihr habt uns noch nicht gezeigt, wo ſich die Rüſtungen und Waffen des Grafen Hugues von Luſignan befinden!“

„Geſtrenger Herr!“ ſtotterte der Intendant, denn er hatte die Waffen verkauft,„ich werde ſie ſuchen.“

„Vergeßt das nicht,“ ſagte der Biſchof in ſtrengem Tone,„denn Ihr müßt für die Waffen mit Eurem Kopfe ſtehen. Es müſſen ſich die Waf⸗ fen der hundert Ritter von Hugues finden, die⸗ jenigen ſeiner Soldaten nicht mitgerechnet!“

„Es iſt wahr, Hochwürdigſter— aber— ich weiß nicht, in welchem Gewölbe ſie liegen. Doch morgen ſollt Ihr die Waffen erhalten.“

„Alſo morgen!“ wiederholte Kaſtriota in ei⸗ nem Tone, welcher das Blut in den Adern des Intendanten erſtarren ließ.

„Auch mache man in der Herrſchaft bekannt,“