Teil eines Werkes 
1. Band (1900)
Entstehung
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einem ihr neuen Gefühl den ſchönen Jüngling, deſ⸗ ſen Blicke ebenfalls ihre Reize zu verſchlingen ſchienen, welche noch mehr gehoben wurden durch die maleriſche griechiſche Tracht, die in einem ſchneeweißen Kleide beſtand, über welches eine Tu⸗ nica von himmelblauem Sammt gezogen war, de⸗ ven Enden in ſilberne Eicheln ausliefen.

Kaſtriota wüthete, daß ein Fremder es wagen könnte, ſeine lüſternen Blicke auf eine Prinzeſſin von Cypern zu heften, hob ſeinen Säbel und don⸗

nerte dabei:

Wer biſt Du?

Der Fremde antwortete nicht.

Wer Ihr auch ſein mögt, nahm Clotilde da⸗ rauf das Wort,ſo ſichere ich Euch im Namen meines Vaters Gaſtfreundſchaft zu.

Mögen Andere ihren Stern im Himmel fin⸗ den, rief der Fremde aus,der meinige iſt auf Erden! O, meine Wohlthäterin! Ihr waret heute meine Vorſehung, ſeid es immer!

Während er mit Kraft dieſe Worte ausſprach, wollte er ſeine Hände ausſtrecken, um die der Prin⸗ zeſſin zu ergreifen. Allein bei dieſer Bewegung