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„chen ſie verrathen könnte, daß ich ſie ge⸗ „fangen gehalten, und Eueren Zorn, der „auf eine ſolche Entdeckung folgen würde. „Ich ließ Euch deshalb in dem Glauben, ſie „ſey irgendwo in der Gegend verborgen, „abreiſen. Und da auch nach Euerer Ent⸗ „fernung ich es nicht für rathſam hielt, ſie „aus ihrer Haft zu befreien, ſo beſchloß „ich, ſie ſo lange ihr Leben währet, ge⸗ „fangen zu halten. Meine Vertrauten rie⸗ „then mir, ſie ermorden zu laſſen. Ich „konnte mich aber nicht dazu entſchließen, „obwohl ich dadurch ihre Leiden geendet „hätte, da ſie ſehr krank war als man ſie „in das Schloß brachte. Auch ſoll ſie, wie „man mir ſagt, es noch ſeyn. Niemals „vermochte ich es, mich ſelbſt davon zu „überzeugen. Ich kann ſie nicht ſehen. Mit „allem Nothwendigen ließ ich ſie aber ſtets „verſorgen, ja ich hatte öfters inniges Mit⸗ „leiden mit der Unglücklichen. Nur der „Gedanke an Euch und Euere Liebe zu „ihr, konnte dieſes wieder aus meiner Bruſt „verbannen.“
„Erbärmliches Geſchlecht mit ſeiner Ei⸗ „ferſucht!“ rief Bahcam mit Verachtung.


