253
ſeſſen. Jetzt ſtand ſie in der Mitte des Zimmers. Sie zitterte ſichtlich und ſtarrte lange mit ſeelenloſen Blicken auf einen Punkt, mechaniſch mit ihren unordentlich herabhän⸗ genden Locken ſpielend. Ihr Geſicht war eingefallen und leichenblaß, ihre Geſtalt hatte etwas geiſterhaftes, und ihre Kleidung war höchſt nachläſſig. Endlich hob ein ſchwerer Seufzer ihre Bruſt; ſie ging einige Schritte, dann warf ſie ſich auf den Boden und weinte heftig. e.
Nun drängte Mahmud prcula von der beiden ſo wichtigen Oeffnung hinweg. Leiſe verſchloß er dieſe, dann führte er Pkelula behutſam in das bewohnte Gebäude. Auf dem Wege zu demſelben verabredeten ſie: ſich ſogleich zu Bahcam und Ahmed, die, ehe ſie ſich zu ihrer Zuſammenkunft einſtell⸗ ten, von einem kurzen Ausfluge zurückge⸗ kommen waren, zu begeben, und ihnen ihre gemachte Entdeckung vorzutragen; aber an keinen andern Menſchen etwas davon ver, lauten zu laſſen. Sie fragten nach beiden und erfuhren, daß ſie in dem gemeinſchaft, lichen, ihnen aber unzugänglichen, Bade ſeyen. Pkelula und Mahmnd machten des⸗


