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und Herrn Schwarz, den Regiſſeur, beſuche ich ja auch, habe ihm gleichfalls manchmal aus arger Noth geholfen, und Herr Streicher, unſer Drama⸗ turg, ſieht gern in ſchöne Augen; Wilhelmine wird Gnade vor den ſeinen finden, und er iſt Vorleſer bei Fräulein Rauck, Vermittler langweiliger Stun⸗ den, zwiſchen ihr und dem alten Herrn, den er ihr zu⸗ weilen, wie die Fama erzählt, einſchläfern hilft, mit dem endloſen Rührkram der neueſten Roman⸗ drama's.—“
„Glaub's dennoch nicht, daß du's durchſetzeſt“, beharrte Miece und fuhr eifrig fort:„Unſer Minchen iſt viel zu hübſch und zu talentvoll, um von ihr protegirt zu werden, die allein glänzen will.“—
„Nun man verſucht es einmalz“ rief entſchloſſen der Exſouffleur, und ſeine Alte auf die Wange klopfend ſetzte er halb ſcherzend halb ärgerlich hinzu: —„Mice, miaue nicht zu viel im voraus, du äng⸗ ſtigſt ja ſonſt unſer Töchterchen damit.“ Dann ſtrei⸗ chelte er die ſtill daſitzende Wilhelmine, undrief heiter:
„Wer hätte je gedacht, Miee, daß wir noch ein Elternpaar würden, Vater und Mutter eines ſo ſchmucken Kindes! Es iſt wahrlich ein ganz
eigenes Gefühl das. Kann mir jetzt erklären die Stein, Die Braut im Kloſter. II. 3
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