Teil eines Werkes 
1. Band (1862)
Entstehung
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nach; ſie ſehnte ſich nach Ruhe, und war froh, als ſie das kleine, unanſehnliche Haus er⸗ blickte. Es erſchien ihr ſo einladend hier in die⸗ ſem unwirthlichen Theil der Erde, ſo freundlich, ſo zuſagend, ein ſchützendes Dach und Menſchen zu finden. Die gewohnten Lebensbedürfniſſe mach⸗ ten ihre Rechte geltend, und Ella klagte, wie müde und hungrig ſie ſei.

Bald war die Hütte erreicht, und ſo wenig ver⸗ heißend ihr Inneres auch ausſah. Ella war ganz zu⸗ frieden damit, und wo Lorenzo bedauerte, fand ſie es gut und ſchalt ihn ungenügſam. Lebensmittel hatten ſie mitgebracht; Ella theilte ſie mit der Familie des Hirten und den Führern. Die klei⸗ nen Knaben vor der Hütte mit ihren Geſpielen, den Ziegen, unterhielten Ella; es war wie eine unzertrennliche Familie in dieſer abgeſchiedenen Welt, dieſe Menſchen und dieſe Thiere. Sie ver⸗ ſtanden ſich auch, beſonders die Kinder mit den jungen Ziegen, es war eine närriſche Unterhaltung und doch wieder rührend durch ihre Naivetät.

Ella ſetzte ſich mit Lorenzo vor die Thüre und ſah dem Spiel der Kinder zu, und die reine Luft erquickte ſie. Schon war rund umher faſt Alles