Teil eines Werkes 
[1] (1804) mit 1 Kupfer von Rosmaesler
Entstehung
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ihm im Traume ein Engel, der mit den (freylich nur Traum) Worten: Du biſt frey! ſeine Sinne in eine wohlbeha⸗ gende Stimmung ſetzte, und als er die Augen aufſchlug, ſtand eine Geſtalt, die eine Schweſter des mit dem Traume ent⸗ flohenen Schutzgeiſtes ſchien, vor ihm und öffnete würklich die ſchon verſchloſſene Aus⸗ ſicht auf Leben und Freyheit ſeinem Em⸗ pfindungsvermögen. Freude und Dank⸗ barkeit zogen ſchweſterlich in ſeinen Buſen

ein. In der Folge ſah er bey den öftern

Erſcheinungen des Schutzengels, daß er ſich ihm in der Hülle eines ſchönen Mädchens nahe Hätte die häßlichſte der Furien ihm Erlöſung verheißen, er hätte ihr die knöcherne runzelvolle Klaue küſſen mögenz jetzt, da die Freundin jung und reizend war: nahm ſeine Dankbarkeit einen hö⸗ hern Schwung, und als er wirklich durch dieſes holde Weſen frey ward, da trugen