rückt. Aber kaum wat der Entſchluß ge⸗ faßt⸗ als ſchon die nächſte Minute ihn mit Allgewalt zertrümmerte⸗
Man klopfte an ihre Thüre, ein frem⸗ der Mann trat herein, und frug; Ob er die Ehre habe, die Demoiſelle Amöna Schumann zu ſehen. Sie bejahete das. Er übergab ihr einen Briet, und eilte nach den Worten; Wenn Sie antworten wol⸗ len, ich komme morgen früh um 8 Uhr wieder her, zur Thüre hinaus.
Sie erbrach, und las;
„Wohlthätige Retterin meines Le⸗ bens. Ich bin in Sicherheit und brin⸗ ge Ihnen, hier, wo meine Bruſt wie⸗ der frey athmet, zwar meinen beſten, doch nur ſchwachen Dank, Wo fande ich Worte zur Schilderung meiner Em⸗ pfindnug; auch die ſchonklingendſten Worte vergelten Thaten, wie die Ih⸗ rige, nicht,“
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