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Seine häuslichen Freuden ſchuf ihm, ſeit ſeine Gattin die Erde verließ, Amö⸗ na, die Tochter ſeines vor Jahren nach Oſtindien gewanderten Bruders Ludwig, ſie beſorgte ſeine Wirthſchaft, und las ihm in ſeinen Esholungsſtunden vor⸗ Er hatte ihr bey ihrer Aufnahme die Rechte ſeiner Tochter gegeben; auch nann⸗ te ſein längſt gemachtes Teſtament ſie die einzige Erbin ſeines kleinen Vermö⸗ gens. Amöna liebte und ehrte den Greis ſo warm und innig, wie er es verdiente, er die pflegende Nichte nicht minder, und ſie hatte bis jetzt dieſe Lien be im hohen Grade verdient. Sie war ein liebes herrliches Geſchöpf, mit einem Herzen voll Güte und Unſchuld, und ihre Geſtalt das Muſter einer Grazie für den bildenden Künſtler. Die Schö⸗
nue, nannten ſie die jungen Männer der
Stadt und Gegend; die Wohlthätige,


