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genuͤber, daß er ſie bemerken mußte; doch ſo uͤberſchwenglich liebreich dieſe Geſichter wa⸗ ren, ſo wenig liebreizend erſchienen ſie ihm, ihm, dem Herminens Bild als Maaßſtab galt, deſſen Geſchmack und Schönheitsſinn in der gro⸗ ßen Welt und in der Mitte treflicher Kunſtwer⸗ ke gebildet war, dem ein Ideal vorſchwebte, nach welchem er mit Umſicht und Sorgfalt ſuch⸗ te. Hier waren nur gewöhnliche Geſtalten, For⸗ men, die den Stempel der Mittelmaͤßigkeit tru⸗ gen; dort Zoge ohne Geiſt und Leben, verfehl⸗ tes Ebenmaaß, und wo ein ertraͤgliches Aeußere ihn Anfangs lockte, da ſtieß bei naͤherer Be⸗ kanniſchaft Gaͤnſe⸗Einfalt und Mangel an See⸗ len⸗Adel, an edle Weiblichkeit, ihn weit zuruͤck.
Unmuthig ging er uͤberall hinweg, und voll Verdruß kehrte er am Schluß der Ausfluge nach
dem einſamen Feldberg zuruͤck. Schon ging er mit ſich zu Rathe: ob es nicht zweckmaͤßiger ſey, den nahen Winter in der Stadt— in deren Freuden und Genuͤſſen er ſich freilich im entwichenen Jahre uberſättigt hatte— zu verleben, und bei Concerten, Baͤl⸗ len, Schauſpielen und Privatfeſten gegen die drohende Langeweile des Hageſtolzen⸗Daſeyns Schutz zu ſuchen, als der Zufall ihm eine ande⸗ B


