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und blickte mich immerfort an, ohne ein einziges Wort zu erwidern; deshalb empfahl ich mich und entfernte mich.“
„Und er ließ Dich gehen, ohne etwas zu erwidern?“
„Er rührte ſich nicht einmal!“
Adelheid fühlte ihr Herz vor Angſt und Beſorgniß erbeben; ſie wußte nicht, was ſie von der Schilderung des Mädchens halten ſollte, und fragte von neuem: „Iſt denn der Lieutenant krank?“
„Jedenfalls, er ſah ſehr bleich aus!“ entgegnete die Dienerin.
Weiter konnte die liebende Jungfrau nichts er⸗ mitteln; ſie mußte ſich gedulden bis zum Abend und bis dahin alle ihre Hoffnung zuſammenraffen, daß Arthur unmöglich ihren dringenden Bitten widerſtehen könne und werde.
Noch nie war der jungen Dame ein Nachmittag ſo lang geworden wie dieſer; wohl hundertmal ſah ſie nach der Uhr, aber die Zeit wollte nicht ſchneller vor⸗ rücken als ſonſt, und ihr wurde jede Viertelſtunde zu einer Ewigkeit.
Endlich, als dennoch die Dämmerung eintrat, machte ſich Adelheid bereit, um in den hinter dem Hauſe ge⸗ legenen Garten zu gehen; aber ehe ſie ihren Vorſatz
ausführen konnte, nahten ihre Aeltern und forderten


