Teil eines Werkes 
3. Band (1870)
Entstehung
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und Liebe widmete er ſich ſeinem Beruf und ſchaffte, um die Leere in ſeinem Herzen auszufüllen, mit uner⸗ müdlicher Thätigkeit für das leibliche und geiſtige Wohl der ihm anvertrauten Gemeinde. Kamen dabei dennoch Stunden der Muße, ſo benutzte er dieſe gern dazu, der alten Mutter ſeine Aufmerkſamkeit zuzuwenden und ſie zu unterhalten, oder auch die Geſellſchaft des Fräu⸗ leins von Lieder aufzuſuchen.

Bei alledem fühlte er, daß ihm noch etwas zum vollſtändigen Glück fehlte, und dieſe Empfindung regte wohl gerade der langſam in ihm zur Geltung gekom⸗ mene Vorſatz an, das Leben ohne eine liebende Ge⸗ fährtin zn verbringen, nie die beſeligenden Freuden kennen zu lernen, die aus einem glücklichen Eheſtande erwachſen, da Anna Liewe, die erſte Jungfrau, der er innigere Gefühle für ſich einzuflößen geſucht, ihm nicht ſo entgegengekommen war, wie dies nach ſeiner Mei⸗ nung eine Dame mußte, wenn ſie fähig war, Intereſſe für ihn zu fühlen, piel eher darauf ausgegangen war, ſeine zärtliche Annäherung ins Lächerliche zu ziehen.

Zu dem Grafen war er nach und nach in ein beſſeres Verhältniß getreten als zu Anfang ſeiner An⸗

en jeder Beziehung zu den rechtlichſten und cha⸗

t in Reudlitz. Sacco hatte eingeſehen, daß