Wie wollen Sie das beweiſen?
Indem ich Ihnen das Gegentheil verſichere.
Dann berufe ich mich auf die glaͤnzenden Worte Ihres Empfangs, daß Sie heute fuͤr keinen andern Menſchen ſichtbar waͤren.
Am Ende glaubt er gar, ich haͤtte ihn erwar⸗ tet! Wiſſen Sie, mein ſtoleer Herr, daß ich mich nach meinem Maͤdchen umſah, und daß Sie nim⸗ mer hier hereingekommen waͤren, wenn es mir nicht beliebt haͤtte, nach großer Herren Art einem Un⸗ wuͤrdigen Gnade zu erweiſen.
Sie widerſprechen ſich.
Auch das iſt große Manier. Ich verſtehe mich auf den Ton, geben Sie Acht; denn jetzt frage ich gleich mit dem kuͤrzeſten Uebergang: Sie gehen noch dieſen Sommer nach dem Brunnen?
Sobald Ihr Arzt Sie dahin ſchickt; und nun frage ich mit einem noch kuͤrzern Uebergang nach Ihren Nerven. Sie haben mir neulich eine ſchoͤne Angſt eingejagt.
Deshalb ſind Sie auch heute hier; aber reden wir davon nicht! Ich war krank, ſehr krank, und bin es noch.— Alle bisherige Heiterkeit war bei die⸗ ſen Worten aus ihrem Geſicht und Ton wie auf


