Teil eines Werkes 
2. Theil (1824)
Entstehung
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wachſenes Pfortchen oͤffnete. Mit freudigem Stau⸗ nen erkannte er die Baronin. So unerwartet unter dem Gewoͤlbe der Heffnung, von uͤppiger Blaͤt⸗ terfulle und wankenden Zweigen umgeben, ſtand ſie da wie eine reizende Fee am Eingange in einen Zauberhain.

Es iſt gut, daß Sie es ſind, redete ſie ihn an, nachdem ſie ſich an ſeiner Ueberraſchung eine Zeit lang ergoͤtzt hatte; fuͤr keinen andern Men⸗ ſchen war ich heute ſichtbar, und am wenigſten in meiner Clauſe, bis zu welcher bisher noch kein Verwegener vorgedrungen iſt.

Entzuckt folgte er dieſer Erlaubniß hineinzutre⸗ ten, und fand innerhalb der Mauern einen maͤßig großen Obſtgarten, den im Hintergrunde ein langes Gebaͤude, anſcheinend Hrangeriehaus und Gaͤrtner⸗ wohnung, begraͤnzte. Mit Verwunderung entdeckte er aber, als ſie ihn durch daſſelbe hindurchgefuͤhrt hatte, eine bis dahin nie geſehene Einſiedelei, welche nicht ſtiller und friedlicher gedacht werden konnte. Dichte Roſenhecken, unter maͤchtig weit⸗ ſchattenden Baͤumen, umſchloſſen wie mit einer un⸗ durchdringlichen Wand einen einfachen Raſenplatß. Das heimliche Schweigen ward kaum durch einen