Teil eines Werkes 
1. Theil (1824)
Entstehung
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aber es war, als ob dieſe tiefſchauenden, einboh⸗ renden Augen Keinen, der einmal in ſie binein geſehen hatte, wieder los ließen.

Erwin fuͤhlte ſich wunderbar getroffen. Sein ganzes Weſen war ja gerade in der dumpfen Un⸗ entſchloſſenheit befangen, woruͤber der Unbekannte, welcher ſich jetzt zum Spiel hinſetzte, ſein ſchnei⸗ dendes Urtheil ausgeſprochen hatte.

Wer war das? fragte er den Kammerherrn. Mein Gott, ſagte dieſer, kennen Sie den Grafen Serraval denn noch nicht? Ach, es iſt ja wahr; ſeine Abweſenheit datirt ſich ſchon vor Ihrer Ankunft; und erſt ſeit geſtern Abend iſt er zuruͤck

von einer Reiſe, die er in wichtigen Angelegenhei⸗

ten gemacht hat.

Serraval? wiederholte Erwin. Der Adju⸗ tant des Fuͤrſten? Adjutant, Cavalier, Gehei⸗ mer Rath, wie Sie wollen, war Paſers Ant⸗ wort. Genug, er iſt doch hier im Dienſt? fragte Erwin weiter. Als was aber? denn ſeinen Na⸗ men find' ich nicht im Staatskalender. Drum eben, laͤchelte Paſer mit der beſcheidenen Miene des Eingeweiheten; wie Sie wollen. Es wird Ihnen bald klar werden, was Herr von Serra⸗