300 mir den Dienſt verſagte, und mir zu allem Un⸗ gluͤck noch das begegnen mußte, ſchimpflich ſtecken zu bleiben. Ein Blick nach dem einzi⸗ gen Retter in dieſer Noth, nach dem Suuffleur — vergebens! der Helfer lag, vom Lachreiz halb erſtickt, in der Ecke ſeines Haͤuschens, ſtampfte um ſich wie ein Beſeſſener, und keilte ſo eben, einen unanſtändigen lauten Ausbruch zu ver⸗ huͤten, das geballte Schnupftuch in den Mund. Dieſe Muͤhe haͤtte er ſich indeſſen erſparen koͤn⸗ nen, denn das aufgereizte Publikum ließ bei meinem neuen faunpas der ſchadenfrohſten Laune alle Zugel ſchießen, und das Gelaͤchter und das Geſtampfe nahm laut uͤberhand. Zwar ſuchte die gemäßigtere Parthei durch lautes St! St! wenigſtens ein ruhiges Mißfallen zu erzwingen — aber ſie war auch hier, wie gewoͤhnlich, die ſchwächere, und die Schreier uͤberwogen!— Der Zorn gab mir meine Kraͤfte wieder; ich begann von Neuem die Rede, aber der Sturm ließ ſich nicht eher beſchwoͤren, als bis Stauffacher mit der, Melchthal gehoͤrigen Tirade den Akt ſchnell
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14. Band, Sommermalven : Erzählungen und Novellen : 1. Band (1832)
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