298 mit dem das Original aufgetragen war.— Und warum denn:„o weh?“ murrte ich zornig in mich hinein, und der Kamm ſchwoll mir dermaßen, daß ich den beiden nacheilte, um von ihnen die noͤthigen Erlaͤuterungen zu erhalten, aber ver— gebens! Sie waren fuͤr mich verſchwunden.
Licht ward's auf der Buͤhne, und immer finſterer in mir, und als das Orcheſter ſtimmte und die Symphonie begann, ſchlich ein ſeltſa— mes Beben und Froͤſteln durch meine Glieder. Der Uebermuͤthige hatte das Fieber, das jeder Soldat in die erſte Schlacht, jeder Anfaͤnger auf die Buͤhne mitbringt... freilich einer mehr oder weniger als der andere. Bei mir hatte es indeſſen den Grad erreicht, daß ich lieb einer brüllenden Janitſcharenmuſik in's Gewuͤyl der Bataille gefolgt wäre, haͤtte ein anderer fuͤr dieſen Abend meine Stelle uͤbernommen. Qualen der bangſten Seelenfolter ſtand ich aus,


