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ſo bleich,“ aͤußerte er mit ſchneidendem Tone; „haben Sie vielleicht geweint?“ Thereſe ver⸗ neinte, aber Carlos maß mich mit argwoͤhni⸗ ſchem Blicke und ging dann raſch mit ſeiner Braut voraus. Die Lebhaftigkeit ſeiner Bewe⸗ gungen ließen mich vermuthen, daß ihr Ge⸗ ſpraͤch ernſthaft und wichtig ſeyn muͤſſe.
Wie ein Traͤumender ſchlenderte ich in der Arrieregarde, und weder die anmuthige Coquet⸗ terie, die eine junge Saͤngerin an mich ver⸗ ſchwendete, der ich mich zum Fuͤhrer angebo⸗ ten hatte, noch die angenehme: Gute Nacht, die ſie mir beim Abſchiede vor ihrem Hauſe zulispelte, konnten die Tantalusqualen mildern, die ich auf dem Heimwege erlitt, und durch welche ich fuͤr die Dauer der ganzen Nacht von meinem weichen Eiderdunenlager auf den gluͤhen⸗ den Laurentiusroſt verſetzt wurde.
Allmaͤhlig ruͤckte der Tag heran, der mich einweihen ſollte in den freigewaͤhlten Stand,


