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auf der andern Seite daſſelbe Statt findet, oder nicht.“
Seufzend ſchwieg ſie, und von ſchmerzli— chem Gefuͤhl beruͤhrt, klagte ich den Himmel an.„Warum,“ rief ich troſtlos,„warum der Tugend nicht das Gluͤck? Und dieſer Carlos wenn er nicht waͤre vielleicht bluͤhte mir dann der Oelzweig der ſuͤßeſten Hoffnun⸗ gen vielleicht wuͤrde Thereſe einen guͤtigen Blick auf den Ungluͤcklichen werfen, der in“ ihrem ſeelenvollen Auge ſeinen Himmel fand, um ihn ewig zu vermiſſen, ewig ſeinen Verluſt zu betrauern!“
Mit ſteigender Verlegenheit hatte Thereſe die Worte der Leidenſchaft vernommen. Ihre Hand, von der meinigen gefaßt, bebte in den Schauern der Verwirrung, ſchwerathmend hob ſich ihr Buſen unter dem duͤnnen Flor.... immer tiefer ſank in ſchwermuͤthiges Sinnen verloren das braune Lockenhaupt, und bewußt⸗ los zeichnete ihre Linke mit der Stricknadel krauſe Figuren auf den Tiſch, an dem wir


