Teil eines Werkes 
14. Band, Sommermalven : Erzählungen und Novellen : 1. Band (1832)
Entstehung
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ſes niederdruͤckende Gefuͤhl viti ſich des Franzoſen, als er in die lange Ritterſtraße trat, deren zerfallene Pallaͤſte noch ihre Wap⸗ penſchilder die Schilder vieler franzoͤſiſchen Geſchlechter an der Stirne tragen; deren Pflaſter nicht mehr von dem Fuße der Helden begangen wird, ſondern bewachſen vom Graſe der Einoͤde und der Verlaſſenheit! Einige blaſſe Oeltraͤger, ein halbtrunkener Arnaut von der Garde des Statthalters, ein Paar mißgeſtalteter Hebraͤer, waren die einzigen Menſchen, die den Fremden begegneten und der Offizier war nicht unzufrieden, als Anapulo an der Thuͤre eines dieſer Ritterhaͤuſer Halt machte: bedeutend, daß hier das Ziel der Wan⸗ derung erreicht ſey. 5 Ein breitſchultriger Mohr ſaß auf der Schwelle, eine lange Reiterpiſtole im Arm, und fuhr die Fremden in einem entſetzlichen Ge⸗ miſch von italieniſchen, fraͤnkiſchen und arabi⸗ ſchen Redensarten an. Waäͤhrend indeſſen der chuͤchterne Anapulo floh, ſtieß der Offizier das