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Der Hafenbeamte eune die drei Lilien des franzoͤſiſchen Wappenſchildes, nickte ein we⸗ nig mit dem Kopfe, und deutete hierauf phleg⸗ matiſch nach einem Manne, der, von Fremden und Einheimiſchen umgeben, auf einem Waa⸗ renballen ſaß; Rath ertheilend, plaudernd, be⸗ rechnend und notirend. Er empfing den An⸗ koͤmmling mit der Freundlichkeit, die ein Juͤng⸗ ling dem Andern ſelten verweigert, wenn ſie nicht Nebenbuhler ſind, und durchgieng fluchtig den Paß, der ihm angeboten wurde.
„Seyn Sie mir willkommen, Herr Capi⸗ taͤn;“ ſagte er aͤußerſt hoͤflich:„Landsleute wie Sie, ſind ſelten auf dieſer huͤbſchen Inſel. Betrachten Sie mein Haus, und meine Jung⸗ geſellen⸗Wirthſchaft als die Ihrige, ſo lange Sie auf Rhodus verweilen.“
„Ich danke Ihnen, mein Herr;“ verſehie der Capitaͤn,„und wuͤrde ohne Bedenken Ihr Anerbieten annehmen, wenn mir nicht das Haus eines Verwandten, ſo Gott will, offen ſtaͤnde. Ich erſuche Sie, mir einen zuverlaͤßigen Fuͤh⸗
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