Teil eines Werkes 
2. Band (1830)
Entstehung
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es Ihnen nicht gefaͤllig, um Luft zu ſchoͤpfen, unter die Saͤulen zu treten? Laͤchelnd ge⸗ währte die alte Dame das Verlangen der Ju⸗ gend.Baron Lidolf! ſagte ſie zu dem hinter ihrem Seſſel ſtehenden Freiherrn: aduͤrfte ich Sie wohl um Ihren Arm erſuchen? Der geſchmeidige junge Mann zeigte ſich be⸗ reitwillig. Roſa, ſich an ſeinen Arm haͤngend, ſchien etwas verdrießlich.Nicht boͤſe, rei zende Cypris,» lispelte ihr der Begreifende mit laͤchelndem Munde zu:«man kann nicht galan⸗ ter und uneigennuͤtziger ſeyn als ich; ich fuͤhre Sie ja ſelbſt dem gluͤcklichen Nebenbuhler zu.

Dieſer kam den aus der geſchmuͤckten Halle Tretenden freudig entgegen. Ein kuͤhler Gruß dem Freiherrn; dann wendete er ſich mit voller Seele den Frauen zu, die Tidolf's Seite ver⸗ ließen.Tauſend Dank!» ſagte der Graf: Daß Sie mich bemerkten, und wie wohlthaͤ⸗ tige Goͤttinnen erſchienen, den Armen zu troͤ⸗

ſten, dem das Verhaͤltniß nicht erlaubt, in den