255 der vom Allegro ſich ſchnell zum Preſtiſſimo ſteigerte. Auf und ab huͤpften Bogen und Klaͤnge; martialiſch und wildluſtig ſtießen ſie ſich ab von den vibrirenden Saiten, und die Virtuoſin ſchien immer wilder und leidenſchaft⸗ licher werdend, in der That eine Zauberin zu ſeyn, die einem Heere von Geiſtern gebie⸗ tet, aus dem harmloſen Inſtrumente zu ſpru⸗ deln, um in der Geſtalt von Hexenklaͤngen die Sinne der Zuhoͤrer zu bethoͤren, und in einen wilden Strudel des Rauſches zu verlocken. Von allen Anweſenden, die dieſe widerliche Empfin⸗ dung dunkel fuͤhlten, traf nur Einen heftig des Zaubers Gewalt.— Der Füͤrſt von Meyern, wie durch geheime Kunſt wieder zur Bruſtwehr gezogen, wurde blaß und immer blaͤſſer; den Wirbeln des wie raſend geſpielten Inſtruments zu entfliehen, riß er ſich endlich vom Stuhle auf, um, des Bewußtſeyns beraubt, an dem⸗ ſelben niederzuſtuͤrzen. Der Angſtruf der Sei⸗ nen und das Geſchrei:„Den Fürſten hat der
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