Teil eines Werkes 
1. Band (1830)
Entstehung
Einzelbild herunterladen

Ad 8 AXd

ſam hin und her, muſtern neugierig, kaufluſtig die zur Schau geſtellten Waaren, und verlieren ſich in den Anlagen. Um meinem Auge Abwechs⸗ lung zu geſtatten, folge ich ihnen, obſchon die Sonne bereits gewaltig gegen die Colonnade des Converſationshauſes prallt, nähere mich im⸗ mer mehr der jubelnden Opernprobe, biege aber links ein, und rette mich in das Leſekabinett des Buchhandlers, wo in ziemlich elegantem und köſtlich kuͤhlem Lokal deutſche und franzoͤſiſche Blätter und Broſchuͤren zur Koſt des neugieri⸗ gen Geiſtes aufgehaͤuft liegen. Der Geiſt ſpeist langſamer und uͤppiger, als die phyſiſche Ma⸗ ſchine; daher vergehen ein anderthalb Stuͤndchen bald; die Durchſicht von Kupferſtichen, die der zuvorkommend artige Eigenthuͤmer des Inſtituts den Schaubegierigen vorlegt, nimmt eine fernere halbe Stunde hin, der Beſichtigung einiger nicht werthloſen rings aufgehaͤuften Gemaͤlde wird noch ein Viertelſtuͤndchen geweiht, und man ver⸗ laͤßt das Muſeum, ſchenkt dem benachbarten Glaswaarenmagazin einige freundliche Blicke,