Teil eines Werkes 
17. Band, Winterspenden : Erzählungen und Novellen : 2. Band (1833)
Entstehung
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fen, ihre Enkelinnen waren laͤngſt Wirthinnen ihres eigenen Heerdes, und eine Schaar bluͤ⸗ hender Enkel, Eliſens und Sophiens Soͤhne hatten laͤngſt den Koͤnig ſelbſt zum Großvater gemacht; da trat der Tod langſam zu ihm, und mahnte ihn, abzugehen von der Lebensbuͤhne. Freudig bereitete ſich der Fuͤrſt, und ließ willig die dem Scheidenden werthloſe Krone aus der Hand ſinken. Verſoͤhnt mit dem Leben wurde ſein Blick klar, ſein Herz ruhig, und er verlangte jetzt ſelbſt, Cremato's Bild zu ſehen.Ich bin ſtark; ſprach er zu ſich ſelbſt und zu der weinenden Gattin, der einzigen Vertrauten jenes Geheimniſſes:ſelbſt im Arm des Todes wird mich des Todten Antlitz nicht ſchrecken, denn er verzieh mir ja! Die Huͤlle fiel; muthig warf der Koͤnig den Blick auf die im hellſten Farbenglanz prunkende Tafel und Verklärung leuchtete von ſeiner Stirn. Nicht des Erblaßten ſchreckhafte Todeslarve ein Cherub, ſtrahlend in hoher Schoͤnheit und himm⸗ liſchem Leben, neigte ſich aus den Wolken dem