Teil eines Werkes 
17. Band, Winterspenden : Erzählungen und Novellen : 2. Band (1833)
Entstehung
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Seele zu warten, daß ihnen kein Schade ge⸗ ſchieht. Es kaͤme darauf an, die Vorliebe des Herrn auf einen andern Gegenſtand zu leiten, dem es zur Bedingung gemacht wuͤrde, den verdruͤßlichen Fremden lind und langſam zu entfernen. Ich wuͤßte hiezu niemand Vortreff⸗ lichern, als Frau Marien. Das arme Weib hat ohnehin mein Mitleid rege gemacht, denn es gleicht einem Weſen zwiſchen Thuͤre und An⸗ gel, einem Dinge, woruͤber ein Wuͤrfel entſchei⸗ det, ob es fortzuſchicken oder zu behalten ſey.“ —„Frau Marie?“ fragte der Lakai ſchlep⸗ pend, und verzog dabei ſpoͤttiſch den Mund; „Roſenblaͤtter im Aprilwetter! Der Markgraf iſt ihrer uͤberdruͤſſig, liebt ſie nicht mehr.“— „Dieſe Liebe ließe ſich wohl auf geſchickte Weiſe erzielen und neu hervorbringen,“ verſetzte Born ſchlau laͤchelnd,„allein die Frage iſt's, ob wir unſern Vortheil dabei faͤnden, wenn die Win⸗ kelehe beſtaͤtigt wuͤrde.“—„Unbedingt 8 ich: Ja,“ ſprach Piſtorins lebhaft;„Gott ehre

mir die Unbedeutende, die nur fuͤr des Eheherrn