Part 
17. Band, Winterspenden : Erzählungen und Novellen : 2. Band (1833)
Place and Date of Creation
Turn right 90°Turn left 90°
  
  
  
  
  
 
Download single image

N 39

der Welt ihre Gewalt gebeugt hätten, ſie mußte bang und ſorglich von der Zeit allein eine Aen⸗ derung in ihren Lebensverhaͤltniſſen erwarten, die ihre Vorzuge nicht bewirken konnten. Der Markgraf war kurze Zeit nach Lucretiens Taufe wieder in ſeinen alten Ton zuruͤckgefallen, und noch war die Geſundheit der Mutter wie der Tochter nicht in dem Grade befeſtigt, eine weite Reiſe aushalten zu koͤnnen, als er ſchon dieſe Reiſe befahl, und Alles zur Heimkehr anord⸗ nete, denn ſein Vertrauter, der ſogenannte ro⸗ the Lakay, war aus Deutſchland, mit Geld und Wechſelbriefen verſehen, zuruͤckgekommen, und Ueberfluß herrſchte wieder in Eduards Hof⸗ haltung. Eine Perſon vermehrte noch dieſelbe, ehe der Markgraf von Venedig ſchied. Am letz⸗ ten Abend, den Eduard in der Lagunenſtadt zu⸗ brachte, fuͤhrte er einen Mann mit ſich nach Murano hinuͤber, der hald der Gegenſtand der Neugierde aller Begleiter des Markgrafen wurde. Die herkuliſche Figur des gleich einem Abbate ſchwarz gekleideten Mannes, ſein braunes Ge⸗