chen gefallen, ehe er die Klinge hätte entblößen koͤnnen, aber ſein Begleiter ſprang wie ein ra⸗ ſender Teufel vor ihn, und fing mit Rappier und Mantel die wuͤthenden Stöße auf.„Olä, intami, sono qu!“ ſchrie er den Moͤrdern zu, und ploͤtzlich ſtuͤrzte der Eine durchbohrt auf's Pflaſter, und der Andere entlief, ſtark verwun⸗ det. Der verraͤtheriſche Gondoliere war zum Teufel gelaufen, die Fackeltraͤger in dem Schiffe waren unthaͤtige Zeugen des Handels geweſen, der in einem Augenblick geſchlichtet worden. Der Fremde beſtieg mit dem Markgrafen ſchnell das Fahrzeug, und befahl dem Gefaͤhrten des heim⸗ tuͤckiſchen Schiffers, ſchnell nach Murano abzu⸗
fahren, und ehrlich zu ſteuern, wollte er nicht
des Todes ſeyn. Darauf ſagte er zum Mark⸗
grafen:„Wollet erlauben, gnädiger Herr, daß ich mit Euch wieder nach Murano fahre. Ich
bin dort wohnhaft.“—„Ei,“ verſetzte Eduard: „wir haben wohl noch mehr zuſammen zu re⸗ den. Ich kann vor Erſtaunen noch nicht recht zu mir ſelbſt kommen. Wer wollte mir denn


