thur laͤchelnd;»er wird an dieſem Kuͤhlungs⸗ tranke ſeine Meiſterſchaft nicht geſchaͤndet ha⸗ ben, und was deine waͤhlige Zunge verwirft, ſoll mir, dem vom unnuͤtzen Reden Erſchoͤpften, herrlich ſchmecken.«
Er leerte das Glas mit einem durſtigen Zuge.»Es hat gemundet,« ſagte er, es weg⸗ ſtellend;»dieſe ſuͤße Fluth erſcheint mir als ein Trank des Lebens.«
»Moͤge er Deine Melanchvlie heilen!« ent⸗ gegnete Marimilian mit inniger Theinahme. „Meine Seele lechzt nur nach dem Becher, den mir der Herr von Maienbrunn uͤberreichen wird; ſey er nun mit elyſiſchem Quell oder mit ſtygi⸗ ſcher Glut gefullt, gleichviel. Ungewißheit iſt
die hoͤchſte Pein.«
Amaliens Vormund trat in das Zimmer. Haſtig griff Maximilian nach dem weichen,


