Teil eines Werkes 
2. Band (1830)
Entstehung
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ſich; licber ſterbe ich, ehe meine Hand ſich gegen den Bruder erhebt!«

»Feiger! Brautbett oder Grab! verſetzte dagegen Maximilian voll Wuth und druͤckte auf den ſich Abwendenden ſein Gewehr los. Dem Munde Arthurs entfuhr ein Wehruf. Sein Blut rrieſelte ins Gras, ſeine Hand war verwundet. Dieſes Schauſpiel uͤberwaͤltigte Maximilians Zorn. Weinend und angſtvoll umarmte er den Bruder, miſchte mit ſeinen reuigen Zaͤhren das Blut der Wunde. Athemlos eilte Doktor Ogger herbei.»Iſt's zu ſpaͤt?« rief er wie ein Ver⸗ zweifelnder und warf ſich vom Pferde.»Ich er⸗ fuhr erſt vor wenigen Minuten... Friede zu ſtiften eilte ich hieher! Ein Mißverſtand hat hier gewaltet und ein Opfer getoͤdtet!«

»Nicht doch, Doktor,« ſtammelte Arthur, durch Schmerz und Thraͤnen laͤchelnd.»Die leichte Wunde, die ich mir aus Verſehen beigebracht, iſt fuͤr Ihre Kunſt ein Kinderſpiel. Wir haben Zi Marximilian, nicht wahr, wir ſünd ſchon verſoͤhnt?4