nen. Das Innere iſt nicht minder beſcheiden und genuͤgſam verziert; mit dem bunten Gewebe ihrer fleißigen Hände ſchmuͤcken die Frauen des Hauſes, gleich wie mit Tapeten, die Stube, das vom Bauer ſelbſt gezimmerte Geräthe iſt karg zugemeſſen, fuͤr die bunte Schatz⸗ und Lein⸗ wandtruhe findet ſich allenthalben ein Winkel, und der ungeheure Ofen, worinnen gekocht, gebacken und geheizt wird, iſt zugleich die Schlafſtätte der Familie, die Vorſteher des Hauſes ausgenom⸗ men, die in der Nebenkammer auf hochgethuͤrm⸗ ten, jedoch mit Stroh ausgeſtopften Betten ſchlum⸗ mern.
Von leichten Staͤllen umgeben, daneben ein umzäunter Garten, lachte das neue Haus des Dodje Andreilin den Thalgrund hinab, die graͤ⸗ nen Baͤume nickten freundlich uͤber das gelbe Dach, und vor dem Hauſe tanzten in abgeſon⸗ derten Choͤren die Burſche und Mädchen der Sippſchaft bei'm Klange der Geigen und Trian— gel einer wandernden Zigeunerfamilie. Die Al⸗ ten lagerten aber am Boden, und rauchten und


