an Verſiand, an feinem Betragen, an Liebens⸗ wuͤrdigkeit iſt.—“
„Sie vergeſſen einen Schatz, den ſie errun⸗ gen;“ bemerkte Moliére:„einen Liebhaber, auf den ſie vernuͤnftiger Weiſe nicht rechnen durfte.“
„Sehen ſie ferner,“ fuhr Bachaumont fort, „jenen wackern alten Edelmann, Triſtan l'Her⸗ mite, den Verfaſſer der Mariamne, arm wie eine Kirchenratte, aber naiv in ſeiner Armuth. Er hat im Sommer keine Waͤſche, im Winter kei⸗ nen Mantel, aber er iſt froh, antichambrirt be⸗ ſtändig fort, ohne je einen Gewinn davon zu tragen, und nennt ſich ſelbſt den armen Job. Wer moͤchte ſich an ſolchen Leuten vergreifen? mit dem Herrn Gouverneur iſt es etwas Ande⸗ res. Er beſchamt den eiſenfeſteſten Gascogner, und verdient deßhalb die Zuͤchtigung der Satire. Er iſt nur reich an Prahlereien....“ und an Maculatur;“ fiel Molisre ein: „An Kopf und Gemuͤth der Aermſte.“
„Ein raſches Endurtheil!“ lächelte die Scar⸗ ron:„Den Aermſten aus der Geſellſchaft haͤtten
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