ges ſtill und demuͤthig von ſich legte, ſah ſich Marcus plotzlich zu dem Obern des Kloſters be⸗ rufen. Der Guardian ſtand an der Pforte, die aus dem Kreuzgange in des Kloſters Blumen⸗ und Schattengarten fuhrte, hielt den entfalteten Brief in ſeinen Händen, und begann mit derje⸗ nigen Gteichmüthigleit, Natur geworden war, alſo zu dem Pater Marcus: „Unſer Pater Provinzial verlangt nach Euch. Ge⸗ ſchäfte halten ihn in dieſem Augenblicke in un⸗ ſers Ordens Hoſpiz zu Bremgarten. Wäre es ihm vergoͤnnt geweſen, ſo hätte er unſer Feſt ſei⸗ ner Gegenwart gewuͤrdigt; aber die Pflicht geht vor den Wuͤnſchen unſeres Herzens. Macht Euch zur Stelle reiſefertig, Vater Marcus; ergreift den Wanderſtab, und geht, wohin unſer Oberer Euch beſcheidet.“
Das Erſtaunen des armen Marcus war gran⸗
an ihm zur andern
zenlos. Sein bleicher Mund ſtammelte: In die⸗ ſer Stunde?“ Der Guardian nickte gleichmuͤthig und gelaſ⸗
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