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Das Revolutions⸗Tribunal.
Der Gerichtsſaal wimmelte von Menſchen. Die blut⸗ dürſtige Neugier des Pöbels und der Müßiggänger war noch nicht erkaltet, obgleich bisher das Tribunal ſich alle Mühe gegeben hatte, ſein Publikum mit den Auftritten des Schreckens und des Todes völlig vertraut zu machen.— Die Sitzung ſollte bald eröffnet werden; die Richter ſchlenderten vor ihrer Tafel im Geſpräche auf und nieder, die Geſchwornen wälzten ſich auf ihren Bänken. Advokaten, Schreiber, Gerichtsdiener und Gensd'armen trieben ſich an den Schranken auf und nieder. Der einzige Fouquier⸗Tinville ſaß beſchäftigt an ſeinem Tiſche, und zählte die Urtheile, die, ſchon vorhinein gefertigt, gerade aus der Druckerei, die ſich neben dem Sitzungsſaale befand, durch ein Fenſterchen dem öffentlichen Ankläger eingehändigt wurden. Samſon, der Scharfrichter, näherte ſich ehrerbietig dem gefürchteten Fouquier und fragte, wie viel Karren ungefähr zu den Hinrichtungen des Abends gebraucht werden dürften. Fougier lehnte ſich in ſeinen Stuhl zurück, blinzelte mit den falſchen


