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komm, Robespierre. Verliere nicht die Zeit in müßigen Syſtemſchöpfungen. Schon war ich im Convent, ſchon habe ich von einigen Getreuen erfahren, daß die Clique mich nicht mit meinem Rapport zu Wort kommen laſſen will. Die Tallien, Le⸗Gendre, die Merlin und ihre Faction wagen es, mit uns zu ſpielen! willſt Du in der Unthätigkeit unter⸗ gehen wie Danton? Steht nicht die Macht bei Dir, ſie zu zerſchmettern, wie wir den kecken Desmoulins zerſchmetterten, der ſich doch nur einen ſchlechten Spaß gegen mich erlaubte? komm, eile. Fouguier, auf Deinen Poſten! ein Wink von Dir, Maximilian, und Henriot läßt, während wir die Ver⸗ ſchwornen von der Tribune niederdonnern, durch ganz Paris den Generalmarſch ſchlagen. Unſere treuen Bataillone müſſen das Komplott im Schvoße des Convents ſelbſt in Feſſeln ſchlagen, und dann herunter mit den ſtrafwürdigen Köpfen jener Schurken; lieber heute als morgen!“
Fouquier rieb ſich teufliſch vergnügt die Hände, und ſprach:„Das wird eine große Lieferung werden. Geh vor⸗ läufig zu Samſon, Bürger Renaudin, daß er die Guillotine fleißig einöle. Er wird viel zu thun bekommen.“
Robespierre aber ſchüttelte, verächtlich lächelnd, den Kopf, und erwiederte:„Du biſt ein Brauſekopf, St. Juſt; alles hat ſeine Zeit. Wenn der Apfel reif iſt, fällt er von ſelbſt. Du biſt immer mein guter Schüler geweſen; folge auch heute Deinem Meiſter. Keinen Aufſtand, keinen Tu⸗ mult; ich haſſe das. Der Faden iſt in meiner Hand, und ich halte bereits das ganze Neſt.“
„Du biſt verblendet!“ rief ſtürmiſch St. Inſt!„Schlägſt Du ſie nicht, ſo treffen ſie Dich. Laß Dich bewegen; wenn du auch die offene Gewalt ſcheueſt, ſo laſſ' die


