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Erſte Rapitel.
Die Zehntauſend von Mainz.
An einem ſchönen Septembertage wimmelte es in den Straßen von Saumur von republikaniſchen Truppen. Ein neuer Schwung ſchien in das Soldatenweſen gekommen zu ſeyn. Die Bataillone, wenig an Ordnung und Mannszucht gewöhnt, hatten heute eine Haltung angenommen, die ſich auszeichnete und Verwunderung erregte. Auf den Plätzen, in den Gaſſen, ſtanden die Reihen der Soldaten unter den Waffen, und tiefes Schweigen war an die Stelle der Ge⸗ ſchwätzigkeit getreten, die ſonſt ſelbſt auf dem Paradeplatz nicht unterdrückt werden konnte. An einer Ecke des Platzes, der Hauptwache gegenüber, unterredete ſich leiſe und mit unmuthigen Mienen eine Gruppe von Bürgern.„Kannſt Du mir nicht ſagen,“ begann der Eine zu ſeinem Nachbar, „warum dieſe Lumpenhunde ſich heute ſo ſehr zuſammen nehmen? Was geht vor? Was werden wir denn wieder er⸗ leben?“ Der Nachbar verſetzte flüſternd:„Rede doch nicht ſo laut, Colas, Du weißt, daß die Spionen des Convents
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