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Schnackelte und almerte noch einmal lebendig, das Weiberl, wurde dann plötzlich mit dem Ruf: „Wart, wart, Du Landſtreicherin, biſt mal wie⸗ der da?“ von ſeinem Waſſermännlein unter die Wellen gezogen, und fürder nicht mehr geſehen — das Weiberl.—
Dafür kam mächtig das Schifflein heran, und vorauf zwiſchen den Ruderern ſtand in wehenden Gewändern eine Frauengeſtalt und wedelte mit ihrem Tüchl in die Luft, dem Strand entgegen. Lange meinte Florian, der Abendglaſt blende ſeine falkenſcharfen Augen... aber nein, nein! Kaum war er bis zur Lände hinabgeſprungen, ſo war er auch ſeiner Sache gewiß: Hedwig, die rechte Hedwig, ſein' Lieb', ſein Leben, ſtand vorn auf dem Einbaum, und ſo betroffen Er herausſtaxte: „Ach mein! biſt Du's denn wirklich!“ ſo wild⸗ fröhlich ſchrie ſie ihm entgegen:„Flori, mein Florl, grüß' Gott! Da haſt mich, und für alle⸗ zeit!“——
Sie heraus an's Land, Er, weinend, und lachend in ihre Arme. Da war keine Zeit zu


