—
um die Wangen gebunden.—„Einer, der Dein Geld will!“ antwortete dieſer mit heiſ'rer Stimme. —„Spitzbube! mein Geld? zu Huͤlfe! hinweg, Du Spitzbube l“
Suſanna ruͤhrte ſich, und ſtotterte, noch im Schlafe:„Was ſagſt Du, Vater? warum ſchreiſt Du, Vater?“—
Das Geſchrei des Alten war auch wirklich laut genug, um ſelbſt Voruͤbergehende aufmerk⸗ ſam zu machen; darum fuhr Leopold in hoͤchſter Angſt dem Huͤlferufenden an die Kehle, daß er ſchweigen mußte, und ſchwang den blinkenden Dolch:„Ihr ſeyd des Todes alle beide, wenn Ihr Euch ruͤhrt!“
Schon war jedoch die Frau wach, aufrecht, und zu den Fuͤßen des Raͤubers.„Barmherzig⸗ keit! nur meinen Alten laßt am Leben! Nehmt, was Ihr wollt, nur ſchont meinen Mann, den Eure Fauſt erwuͤrgt«
Der arme Mettner war dem Erſticken nahe. Sein Ausſehen entſetzte den Morder ſelbſt. Er ließ ihn heftig los. Die Bewegung machte, daß


