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ſchwiegen. Ihr Gatte ſchnarchte. Einige Uhren, die hin und wieder ſtanden, pickten wie unregel⸗ mäßig fallende Erbſen.— Noch zauderte Lev⸗ pold.„Wenn noch jetzo jemand käme! Ich wollte des Himmels Wink verehren, und ihm nicht aus⸗ weichen im hellen Mondenſchein— Da ver⸗ hollte ſich der Mond, und es wurde Nacht.—
Ehe er ſichs bewußt geworden, ſtand er in der Vorkammer. Ein matter Schimmer drang durch die Ritzen der wohlverhuͤllten Glasthuͤre.— Dieſe Pforte— wie leicht wich ſie unter den tappenden Händen des Verräthers!
Ein altväteriſch moblirtes Gemach, die Fen⸗ ſter mit Läden verwahrt, im Hintergrunde das weite Himmelbett mit halb zugezogenen gruͤnen Vorhängen. Hinter dem Schirm des Kamins brannte die Nachtlampe. Durch die Stube wehte der dumpfige Geruch, die eigenthuͤmliche Atmosphäre ſteinalter Leute.— Und doch war Alles in der altfränkiſchen Stube ſo ehrwuͤrdig!.. und vor Allem die Kopfe, die ſo friedlich neben einander


